Sitzverteilung im Landtag Niedersachsen
Landtag Niedersachsen · Wahl 2022 · Stand 15. Oktober 2026
Der Landtag Niedersachsen hat 146 Sitze; die absolute Mehrheit liegt bei 74 Sitzen. Bei der Wahl gilt die 5-Prozent-Sperrklausel.
Sitzverteilung im Landtag Niedersachsen nach der Wahl 2022
Alle Parteien mit Sitzen, sortiert nach Größe. Der Sitzanteil weicht vom Stimmenanteil ab, weil Stimmen für Parteien unter der 5-Prozent-Hürde nicht in die Verteilung eingehen.
| Partei | Sitze | Sitzanteil | Stimmen | |
|---|---|---|---|---|
| SPD | 57 | 39,0 % | 33,4 % | |
| CDU | 47 | 32,2 % | 28,1 % | |
| Grüne | 24 | 16,4 % | 14,5 % | |
| AfD | 18 | 12,3 % | 10,9 % |
Welche Mehrheit wofür? Die Schwellen im Landtag Niedersachsen
„Mehrheit" bedeutet je nach Beschluss etwas anderes. Die drei Schwellen in Zahlen:
| Schwelle | Sitze | Anteil | wofür |
|---|---|---|---|
| Einfache Mehrheit | mehr Ja- als Nein-Stimmen | hängt von der Zahl der Anwesenden ab | die meisten Beschlüsse |
| Absolute Mehrheit | 74 von 146 | 50,7 % der Sitze | Wahl der Regierungsspitze, Haushalt, Misstrauensvotum |
| Zweidrittelmehrheit | 98 von 146 | 67,1 % der Sitze | Änderung der Verfassung, Auflösung des Parlaments |
Eine Sperrminorität — genug Sitze, um Verfassungsänderungen zu verhindern — beginnt bei 49 Sitzen. Darüber liegt die SPD.
Welche Koalitionen hätten eine Mehrheit?
Minimale Bündnisse aus der Sitzverteilung 2022 — jeder Partner wird für die Mehrheit von 74 Sitzen gebraucht. Rein rechnerisch, ohne Rücksicht darauf, wer mit wem will.
Ohne die AfD
- SPD + CDU — 104 von 146 Sitzen
- SPD + Grüne — 81 von 146 Sitzen
Mit der AfD
- SPD + AfD — 75 von 146 Sitzen
- CDU + Grüne + AfD — 89 von 146 Sitzen
Wer tatsächlich regiert, steht auf Wer regiert in Niedersachsen?
So sähe die Sitzverteilung heute aus
Dieselbe Rechnung, aber mit dem aktuellen Institutsschnitt statt dem Wahlergebnis. Stärkste Kraft wäre die SPD mit 40 Sitzen. Das ist eine Rechnung, keine Prognose: Umfragen sind eine Momentaufnahme, und gewählt wird 26. September 2027.
| Partei | Sitze 2022 | Sitze laut Umfrage | Differenz |
|---|---|---|---|
| SPD | 57 | 40 | -17 |
| CDU | 47 | 34 | -13 |
| AfD | 18 | 32 | +14 |
| Grüne | 24 | 23 | -1 |
| Linke | — | 9 | +9 |
| FDP | — | 8 | +8 |
Institutsschnitt aus INSA, Stand 11. September 2026. Alle Umfragewerte: Sonntagsfrage Niedersachsen.
Koalitionen im Landtag Niedersachsen berechnen
Häufige Fragen zur Sitzverteilung
Wie viele Sitze hat der Landtag Niedersachsen?
Der Landtag Niedersachsen hat 146 Sitze. Die absolute Mehrheit liegt bei 74 Sitzen. Verteilung nach der Wahl 2022: SPD 57, CDU 47, Grüne 24, AfD 18.
Wie viele Sitze hat die SPD im Landtag Niedersachsen?
Die SPD hat 57 von 146 Sitzen (39,0 % der Sitze bei 33,4 % der Stimmen).
Wie viel Prozent braucht die SPD im Landtag Niedersachsen für die absolute Mehrheit?
Für 74 von 146 Sitzen braucht eine Partei gut die Hälfte der Sitze. Weil bei der Verteilung nur die Stimmen der Parteien über der 5-Prozent-Hürde zählen, entspricht das rund 44,0 % der Zweitstimmen — je nachdem, wie viele Stimmen an der Hürde scheitern. Die SPD kam auf 33,4 %.
Wie viele Sitze braucht man im Landtag Niedersachsen für eine Zweidrittelmehrheit?
98 von 146 Sitzen. Sie wird für Änderungen der Verfassung und die Auflösung des Parlaments gebraucht. Eine Sperrminorität — genug Sitze, um Verfassungsänderungen zu verhindern — beginnt bei 49 Sitzen. Darüber liegt die SPD.
Wie viele Fraktionen gibt es im Landtag Niedersachsen?
4 Parteien haben Sitze: SPD 57, CDU 47, Grüne 24, AfD 18. Ob jede davon Fraktionsstatus hat, hängt von der Mindestgröße in der Geschäftsordnung ab.
Wie werden die Sitze verteilt?
Nach dem Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren. Divisorverfahren mit Standardrundung. Gilt als das Verfahren, das Stimmenanteile am genauesten in Sitze übersetzt, und benachteiligt weder große noch kleine Parteien systematisch. Parteien unter 5 Prozent der Stimmen bleiben unberücksichtigt.
Sitzverteilung anderer Parlamente: Bundestag · Bayern · Baden-Württemberg · Rheinland-Pfalz · Nordrhein-Westfalen · · Hessen · Brandenburg · Sachsen · Thüringen · Schleswig-Holstein · Saarland · Berlin · Hamburg · Bremen · Mecklenburg-Vorpommern · Sachsen-Anhalt