Koalitionsrechner

Mecklenburg-Vorpommern: Wahlergebnis 2026 und Koalitionen

Landtag Mecklenburg-Vorpommern · 71 Sitze · Mehrheit ab 36 · Wahl: 20. September 2026

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat 71 Sitze; die absolute Mehrheit liegt bei 36 Sitzen. Bei der Wahl gilt die 5-Prozent-Sperrklausel, eine Grundmandatsklausel gibt es nicht.

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Wer wird Mecklenburg-Vorpommern regieren?

Gewählt wurde am 20. September 2026, die Wahlbeteiligung lag bei 78,1 %. Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern (9. Wahlperiode) muss spätestens am 20. Oktober 2026 zum ersten Mal zusammentreten. Das endgültige amtliche Ergebnis stellt der Landeswahlausschuss spätestens 30. September 2026 fest; bis dahin gelten die Zahlen als vorläufig. Bis der Landtag Mecklenburg-Vorpommern die Regierungsspitze neu gewählt hat, führt Manuela Schwesig (SPD) die Geschäfte weiter — Ministerpräsidentin seit 4. Juli 2017.

Keine Partei hat allein eine Mehrheit. Stärkste Kraft ist die AfD mit 32 von 71 Sitzen und damit 4 Sitze unter der Mehrheit von 36.

Mehrheiten ohne die AfD

BündnisSitzeAbstand zur Mehrheit
SPD + Linke + Grüne393 Sitze darüber

Mehrheiten mit der AfD

BündnisSitzeAbstand zur Mehrheit
AfD + SPD6125 Sitze darüber
AfD + Linke371 Sitz darüber
AfD + Grüne371 Sitz darüber

SPD, CDU, Grüne und Linke haben eine Zusammenarbeit mit der AfD öffentlich ausgeschlossen. Für die CDU gilt zusätzlich ein Bundesparteitagsbeschluss, der Koalitionen mit der AfD und mit der Linken untersagt.

Stand der Koalitionsgespräche

Wie die Sitze zustande kamen

Von den 36 Wahlkreisen gingen AfD 22, SPD 14 direkt an eine Partei. Die SPD gewann die Städte — Rostock, Schwerin, Greifswald, Neubrandenburg, Wismar — und Teile Westmecklenburgs, die AfD die Fläche in Vorpommern und der Seenplatte; keine andere Partei holte einen Wahlkreis. Bei den Erststimmen lagen AfD 39,5 %, SPD 37,4 %, Linke 7,8 %, CDU 6,2 % vorn. Über die Zweitstimmen wurde auf 71 Sitze aufgefüllt; Überhang- und Ausgleichsmandate sind nicht angefallen. CDU und BSW scheiterten mit 4,9 und 4,8 Prozent knapp an der Hürde.

Sitzverteilung Mecklenburg-Vorpommern: die aktuellen Sitze im Landtag Mecklenburg-Vorpommern

Nach der Wahl vom 20. September 2026 verteilen sich die 71 Sitze wie folgt. Für eine Regierungsmehrheit sind mindestens 36 Sitze erforderlich. Ausführlich, mit allen Fragen zur absoluten Mehrheit: Sitzverteilung Mecklenburg-Vorpommern.

ParteiSitzeSitzanteilStimmen
AfD3245,1 %38,2 %
SPD2940,8 %35,5 %
Linke57,0 %6,5 %
Grüne57,0 %5,7 %

Minimal-Koalitionen nach der Wahl 2026

Folgende Koalitionen erreichen mit der aktuellen Sitzverteilung eine Mehrheit und sind minimal — das heißt, jeder Partner wird gebraucht. Größere Bündnisse, in denen einzelne Partner rechnerisch überflüssig wären, sind hier weggelassen — sie leisten arithmetisch dasselbe. Über die politische Wünschbarkeit sagt diese Auswahl nichts.

AfD (32)Linke (5)
37 Sitze (+1 über Mehrheit)
AfD (32)Grüne (5)
37 Sitze (+1 über Mehrheit)
AfD (32)SPD (29)
61 Sitze (+25 über Mehrheit)
SPD (29)Linke (5)Grüne (5)
39 Sitze (+3 über Mehrheit)
Eigene Szenarien im interaktiven Rechner durchspielen

Über den Landtag Mecklenburg-Vorpommern

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern tagt im Schweriner Schloss. Aktuell regiert eine Koalition aus SPD und Linke unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Am 20. September 2026 findet die nächste Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern statt. Aktuelle Umfragen sehen die AfD als stärkste Kraft vor der SPD — die tagesaktuellen Werte stehen im Umfrage-Block oben auf dieser Seite.

Rechnerisch mögliche Koalitionen nach der Wahl

Aktuelle Regierung: Rot-Rot (SPD+Linke). Mit Blick auf 2026: Minimal-Koalitionen ohne AfD könnten Rot-Schwarz oder Dreier-Bündnisse werden.

Im interaktiven Koalitionsrechner lässt sich jede Kombination durchspielen — auch Bündnisse, die politisch ausgeschlossen wurden, aber rechnerisch eine Mehrheit hätten.

Häufige Fragen zu Landtag Mecklenburg-Vorpommern

Wie viele Sitze hat der Landtag Mecklenburg-Vorpommern?

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat aktuell 79 Sitze. Die gesetzliche Regelgröße liegt bei 71 Abgeordneten — die acht zusätzlichen Sitze entstanden 2021 durch Überhang- und Ausgleichsmandate. Für eine Regierungsmehrheit sind 40 Sitze nötig. Er tagt im Schweriner Schloss.

Wer regiert in Mecklenburg-Vorpommern?

Aktuell regiert eine Koalition aus SPD und Linke unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Nach dem Wahlergebnis 2021 kommt sie auf 43 der 79 Sitze (34 + 9) und liegt damit drei Sitze über der Mehrheit von 40. Am 20. September 2026 wird neu gewählt.

Wann ist die nächste Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern?

Die nächste Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern findet am 20. September 2026 statt — am gleichen Tag wie die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.

Was sagen die Umfragen für die Wahl 2026?

Aktuelle Umfragen sehen die AfD als stärkste Kraft vor der SPD. Damit dürfte die Koalitionsbildung deutlich enger werden als 2021. Konkrete Zahlen nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich wöchentlich ändern — die tagesaktuellen Werte stehen oben im Umfrage-Block dieser Seite.

Welche Koalitionen sind in Mecklenburg-Vorpommern möglich?

Rechnerisch aktuell möglich sind: Rot-Rot (43, aktuell), Große Koalition (46), Kenia (51). Nach der Wahl 2026 hängen die Optionen stark vom Wahlergebnis ab.

Wie die Sitze berechnet werden

Mecklenburg-Vorpommern verteilt die Sitze nach dem Hare/Niemeyer-Verfahren; Parteien unter der 5-Prozent-Hürde bleiben unberücksichtigt. Ausführlich steht das auf Sitzverteilung Mecklenburg-Vorpommern.

Regierung und Opposition im Detail

Wer aktuell regiert, mit welchen Parteien und seit wann — inklusive Sitzverteilung von Regierung und Opposition — steht auf der Seite Wer regiert in Mecklenburg-Vorpommern?

Wahlen im September 2026

Sachsen-Anhalt hat am 6. September gewählt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wählen am 20. September. Zu jeder Wahl gibt es eine eigene Seite mit Ergebnis bzw. aktueller Umfrage und allen rechnerisch möglichen Koalitionen:

Koalitionsrechner für andere Parlamente

Du kannst hier auch Koalitionen für jedes andere deutsche Parlament berechnen:

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